«Aargauer Gebäude, Strassen und Tunnels – aus lokalem Sand, Kies und Beton»

Alle wichtigen Aspekte rund um Sand und Kies

Wichtige Rohstoffe

Sand und Kies sind wertvolle natürliche Rohstoffe, die in der Schweiz in grossen Mengen abgebaut werden und für die Bauwirtschaft von enormer Bedeutung sind. Sie werden vor allem zusammen mit Zement zu Beton verarbeitet und finden daher in fast allen Bauwerken Verwendung, beispielsweise in Wohn- oder Industriegebäuden sowie beim Brücken-, Tunnel- und Strassenbau.

Gewinnung

Die Mitgliedfirmen des VKB Aargau decken den Kies- und Betonbedarf im Kanton Aargau ab. Rund 80% des abgebauten Kieses und Sands wird in Kiesgruben gewonnen. Kies und Sand sind wichtige Grundwasserträger. Der Abbau ist deshalb nur oberhalb des Grundwassers erlaubt. Je nach Region werden zwischen 10 und 25% des recycelten Materials aus mineralischen Rückbaustoffen gewonnen. 

Verarbeitung

Das abgebaute Rohmaterial wird gewaschen und nach Grösse sortiert. Die weitaus grössten Kies- und Sandmengen werden als Zuschlagstoffe für Beton verwendet. Weitere bedeutende Mengen von Sand und Kies sowie aus Grobkies gebrochener Splitt finden als Zuschlagstoff im Strassenbau Verwendung. 

Auswirkungen und Nachhaltigkeit 

Der Abbau der Rohstoffe ist mit gewissen zeitweiligen Belastungen für Mensch und Umwelt verbunden. So können die Abbauarbeiten sowie die Weiterverarbeitung zu Lärm- und Staubimmissionen führen.

Auf der andern Seite hat der Kiesabbau Veränderungen in der Natur zur Folge: Kulturland oder Wald weichen vorübergehend offenen Abbaustellen und Steinbrüchen. In diesen entwickeln sich Flora und Fauna, es entstehen Lebensräumen für Pioniere der Tier- und Pflanzenwelt.

Um eine Abbaubewilligung zu erhalten, müssen sich die Mitglieder des VKB Aargau deshalb einer Umweltverträglichkeitsprüfung unterziehen. Sie verpflichten sich zudem, die Abbaustellen nach Beendigung der Arbeiten wieder fachgerecht aufzufüllen, und gemäss den strengen Richtlinien des FSKB zu rekultivieren. Ebenso sorgen sie mit einem geschickten Verkehrsmanagement dafür, dass die Lärmbelästigung für die Anwohner in einem erträglichen Rahmen bleibt.

Strenge Kontrollen

Der Abbau von Kies und Sand unterliegt strengen Kontrollen. Das von Behörden und Politik anerkannte Inspektorat des Fachverbands der Schweizerischen Kies- und Betonproduzenten überwacht im Auftrag des Kantons die Arbeit der Mitglieder des VKB Aargau in deren Abbaustellen. 

Recycling

Die Mitgliedfirmen des VKB Aargau engagieren sich für das Recycling und die Wiederverwertung von mineralischen Baustoffen. Dies trägt zu einer Schonung der natürlichen Ressourcen bei. Der VKB Aargau hat 2010 in Zusammenarbeit mit dem Kanton Aargau die Baustoff-Recycling-Strategie-Aargau erarbeitet. Rund 80% der Rückbaustoffe werden wieder in den Materialkreislauf eingebracht. Dieser Anteil stellt einen Spitzenwert dar und entspricht je nach Region zwischen 10 und 25% der abgebauten Kiesmenge.

Aktuelles

Aktuelles und Veranstaltungen des VKB Aargau

  • An der Vorstands-Sitzung vom 8. Juni 2021 hat Michael Haug seinen sofortigen Rücktritt aus dem Vorstand des VKB gegeben, nachdem er sein Arbeitsverhältnis bei der Ernst Frey AG gekündigt hat.

    Der Vorstand bedauert diesen Entscheid und bedankt sich bei Michael für seine jahrelange, wertvolle Mitarbeit iund wünscht ihm alles Gute für die Zukunft.

  • Dr. Andreas Röthlisberger war über zwei Jahrzehnte die prägende Persönlichkeit des VKB. Er hat bei den Fachstellen des Kantons, den Mitgliedern des Grossen Rates, beim Regierungsrat und der breiten Öffentlichkeit die Interessen des VKB vertreten und für ein hohes Ansehen im Kanton Aargau, aber auch über die Kantonsgrenzen hinaus, gesorgt. Sein Gespür für die Anliegen der Mitglieder, seine fundierten Branchenkenntnisse und seine Vernetzung in Politik und Verwaltung, machten aus ihm die zentrale Persönlichkeit des VKB. 
     
    Mit seinem letzten grossen Projekt dem Rohstoff-Versorgungs-Konzept 2020, leistete er einen wichtigen Beitrag für die regionale Rohstoffversorgung mit Kies und Sand für die Aargauer Wirtschaft und Gesellschaft. 
     
    Aber auch ausserhalb seiner Kerntätigkeit hat er einen Meilenstein gesetzt: den Harley-Ride. Wenn sich am 14. August 2021 gegen 50 Harley-Fahrer mit ihren Maschinen den Weg durch den Aargau bahnen, wird Andreas die Zügel fest in seinen Händen halten. Er hat den Harley-Ride an einem VKB-Anlass aus der Taufe gehoben und innert Kürze eine treue Gefolgschaft gefunden. Der legendäre Harley-Ride findet 2021 zum 8. Mal statt.
     
    Danke Andreas für Deinen grossartigen Einsatz. Alles Gute für die Zukunft. 
     
    Der Stab geht an Geri Moser weiter - kein Unbekannter in der Bauwirtschaft des Kantons Aargau. Von 2002 bis 2012 leitete er als Geschäftsführer den baumeister verband aargau. Er vertritt seit sechs Jahren die Baumeisterverbände der Nordwestschweiz, im Zentralvorstand des Schweizerischen Baumeisterverbandes und ist somit in der Bauwirtschaft bestens verankert. Für Geri wird es darum gehen, das Ansehen und das Vertrauen in den VKB zu erhalten und sich im Spannungsfeld «Rohstoffversorgung und Nachhaltigkeit» zu engagieren, um die Verbandsziele zu erreichen.
     
    Herzlich Willkommen Geri. Der Vorstand freut sich auf eine konstruktive Zusammenarbeit.
     
    Andreas und Pascal   Altherren Stein
    Andreas Röthlisberger und Pascal Müller
      
      .  Die VKB-Altherren haben Andreas als Mitglied in
    ihren Club aufgenommen
  • Der VKB Aargau freut sich auf die 30. Auflage: den Kieskalender 2022! Nach einer einjährigen Pause laufen die Vorbereitungen für den beliebten Kieskalender. 

    Der Bestellprozess wird zurzeit vorbereitet. Wenn Sie in den letzten Jahren zu den Bestellern gezählt haben, werden Sie demnächst von uns kontaktiert und bezüglich Ihrer Bestellung angefragt.

     

    Weitere Informationen

  • Am 30. April wurde zwischen dem Departement Bau, Verkehr und Umwelt (BVU) und dem Verband der Kies und Betonproduzenten (VKB) Aargau die angepasste Branchenvereinbarung zum ökologische Ausgleich während des Kiesabbaus unterzeichnet.

  • Als Baustoff mit Zukunft bleibt Beton nicht stehen, er entwickelt sich laufend weiter. Vor allem in ökologischer Hinsicht. Energieeffizienz und Emissionsreduktion sind zwei der zentralen Bereiche. Das Ziel: den ökologischen Fussabdruck verkleinern.

    Eine Studie zur Ökobilanz der drei Güterwegtypen Betonspur-, Kies- und Schwarzbelagweg im Raum Aarau kam zum Schluss, dass der Betonspurweg die umweltfreundlichste Variante ist. In der Studie wurde der Umweltfussabdruck der drei Güterwegtypen über den gesamten Lebenszyklus betrachtet. 

     

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