«Nachhaltigkeit ist für uns kein leeres Wort, sondern eine gelebte Einstellung.»

Rund um die Nachhaltigkeit in Kiesgruben und Steinbrüchen

Nutzung auf Zeit

Die Mitglieder des VKB Aargau nutzen Kiesgruben und Steinbrüche nur für beschränkte Zeit. Ist der Abbau beendet, füllen sie die offenen Abbaustellen mit sauberem Aushub auf. Sie geben den Landbesitzern und der Allgemeinheit die Gruben in einem qualitativ guten Zustand zurück, so dass diese als Landwirtschaftsfläche, Wald oder Naturzone wieder nutzbar sind.

Vorbildlich beim Schutz von Mensch und Umwelt

Die Mitglieder des VKB Aargau verpflichten sich zu einem vorbildlichen Verhalten gegenüber der Umwelt. Insbesondere arbeiten sie darauf hin, die negativen Auswirkungen ihrer Tätigkeit auf Mensch und Umwelt so klein wie möglich zu halten. Die Unternehmen streben eine stetige Verbesserung ihrer Umweltleistung an. Ebenso sorgen sie mit einem geschickten Verkehrsmanagement dafür, dass die Lärmbelästigung für die Anwohner in einem erträglichen Rahmen bleibt.

Sicherheit und Gesundheitsschutz

Die Arbeit in Kies- und Betonwerken birgt Unfallgefahren. Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit stehen deshalb für die Mitglieder des VKB Aargau an erster Stelle. Mit Hilfe betriebsinterner Weiterbildung und Inspektionen vor Ort durch ausgewiesene Fachleute beugen sie Unfällen vor und fördern die Gesundheit der Mitarbeitenden.

Einbezug der Bevölkerung

Es ist den Mitgliedern des VKB Aargau wichtig, zur Bevölkerung in den Standortgemeinden einen guten Umgang zu pflegen und diese transparent über ihre Tätigkeit zu informieren. Sie beziehen Betroffene und wichtige Interessenvertreter in die Planung von Projekten mit ein und sind bemüht, sämtliche Anfragen aus der Bevölkerung zeitgerecht zu beantworten.

«Unser Versprechen: Künftigen Generationen die Chance auf Lebensqualität sichern.»

Aargauer Kies- und Betonproduzenten bekennen sich zu Nachhaltigkeit

Die 42 Mitglieder des VKB Aargau haben am 24. August 2016 eine Nachhaltigkeits-Charta unterzeichnet. Sie verpflichten sich zu einer dauerhaft zukunftsfähigen Entwicklung ihrer Unternehmen in ökologischer, ökonomischer und gesellschaftlicher Hinsicht.

Das offiziell unterzeichnete Dokument: Nachhaltigkeits-Charta 

Zum Kurzinterview mit Thomas Merz, Präsident VKB Aargau: Aargauer Kiesgruben, nachhaltig? Aber sicher doch!

Zum Kurzinterview mit Dr. Andreas Röthlisberger, Geschäftsführer VKB Aargau: Die Nachhaltigkeits-Charta des VKB Aargau

Zum Kurzinterview mit Doris Hösli Projektleiterin Natur/Boden FSKB, Bern: Kiesabbau – eine Chance für die Natur

Nachhaltigkeits-Charta des VKB Aargau und seiner Mitglieder:

«Die Steinechse ist nicht nur ein Kunstwerk.
Sie ist ein Gütesiegel.»

Die grössten Steinechsen der Welt als Symbol für nachhaltiges Arbeiten mit mineralischen Rohstoffen

Die Künstlerin Eva Furrer schuf im Kieswerk Lenzburg in Zusammenarbeit mit mehreren Mitgliedern des VKB Aargau die zwei grössten Steinechsen der Welt. Diese symbolisieren den grossen Wert der mineralischen Rohstoffe. Sie zeigen auch auf, wieviel Raum der Kiesabbau der Natur sowie vielen Tier- und Pflanzenarten zur Verfügung stellt. Die Steinechsen stehen als Symbol für nachhaltiges und verantwortungsvolles Schaffen mit mineralischen Rohstoffen. Mitglieder des VKB Aargau, welche die Nachhaltigkeitscharta unterzeichnet haben und diese umsetzen, werden mit der Steinechse ausgezeichnet.

Aktuelles

Aktuelles und Veranstaltungen des VKB Aargau

  • Präsident, Pascal Müller konnte interessierte Mitglieder im Schlossgarten in Schöftland begrüssen. Bei der Einleitung zum Abend wies er insbesondere auf die Rollenverteilung zwischen Verband und den einzelnen betroffenen Unternehmungen hin.

    Den Hauptteil bestritt Christoph Bürgi von der Abteilung Raumentwicklung des Kantons Aargau. Nach seinen Ausführungen wurden zahlreiche Fragen an ihn gerichtet. Seine Informationen und Antworten sorgten für Klarheit bei den Anwesenden.

    Geschäftsführer, Geri Moser wies auf das weitere Vorgehen seitens VKB hin und informierte zum Abschluss über die Anhörung zum neuen Waldgesetz, das für die Branche relevante Vorgaben vorsieht.

     

     

     

     

     

  • Die Generalversammlung der Altherren war gut besucht. Neun der zwölf Altherren trafen sich in Reitnau zur Generalversammlung. Der Vorsitzende wurde darauf hingewiesen, dass er mit den traktandierten Geschäften zügig vorwärts machen sollte und so waren diese auch in Kürze abgearbeitet, bis zum Traktandum, Termine. Da drohte die Zeit zu entgleiten. Die Abstimmung der Agenden der «Altherren» war für den wieder gewählten Obmann, Beat Müller wohl die grösste Herausforderung an dieser GV.

     

  • Rund 1'500 Personen haben am Tag der offenen Kiesgrube die Möglichkeit genutzt sich von Fachleuten über den Kieskreislauf im Einklang mit der Natur im Kanton Aargau zu informieren. Für Klein und Gross gab es viel Lehrreiches, Spannendes und vor allem Unerwartetes zu erleben. Die grossen Baumaschinen zogen die Aufmerksamkeit genauso auf sich, wie die Ausführungen von Spezialisten aus Kiesgruben, Geologen, Vertretern des Kantons oder von Naturschutzorganisationen und die zahlreichen Aktivitäten in den verschiedenen Kiesgruben.
     


     

    Dass optimale Wetter, die ausgezeichnete Präsentation der Branche durch die Kiesgrubenbetreiber aber vor allem die Möglichkeit, kritische Fragen direkt von Fachleuten aus der Praxis beantwortet zu bekommen, machten den Tag zu einem wertvollen Anlass. Das Aufzeigen, wie Kiesabbau und -Auffüllung in Verbindung mit Naturschutz und Förderung von Biodiversität funktioniert und wie sich Kiesgrubenbetreiber und Naturschutzorganisationen dafür einsetzten, war ein Erlebnis, das allen Anwesenden einen bleibenden Eindruck hinterlassen wird.

  • 43 Mitglieder zählt der Verband der Kies- und Betonproduzenten im Kanton Aargau. Um so erfreuter zeigte sich Präsident, Pascal Müller über die Teilnahme von 80 Mitgliedern und Gästen an der 24. ordentlichen GV in Aarau.

    Es war nicht nur die Anzahl der Teilnehmenden, die Freude macht. Mit der Wiederwahl der bisherigen Vorstandsmitglieder und der Wahl von zwei neuen Kollegen konnte der Vorstand ergänzt werden.

    Der Jahresbericht, der erstmals in hybrider Form Auskunft über die Tätigkeiten im Berichtsjahr gibt, fand grossen Anklang. Der VKB will Informationen zu Kies und Beton, das Miteinander von Kiesabbau im Einklang mit Fauna und Flora der Bevölkerung näherbringen. Er lädt alle Interessierten ein, mehr über die Kiesbranche zu erfahren und den Jahresbericht zu erleben (www.vkb-aargau.ch).

    Die aktuelle geopolitische Lage, Lieferengpässe und hohe Treibstoffkosten belasten die Mitglieder des Verbandes. Dass der einheimische Baustoff Kies in grossen Mengen lokal zur Verfügung steht, ist ein Vorteil, den es zu nutzen gilt. Das Rohstoffversorgungskonzept und die Überführung in den Richtplan sind Gegenstand des aktuellen Verfahrens. Die Unternehmungen sind zuversichtlich, dass die Politik und Gesellschaft die langfristige Versorgungssicherheit mit dem lokalen Baustoff und damit den Beitrag für die Natur positiv beurteilt.

    Vereinsleben bedeutet auch Pflege der Kollegialität. Im Anschluss an den offiziellen Teil und dem Gastreferat von Regierungsrat Stephan Attiger, fand ein gemeinsames Nachtessen statt. Nach zwei Jahren coronabedingter GV-Abstinenz gab es viel Gesprächsstoff.

     

  • Tag der offenen Kiesgrube

    Die Kiesgrube: Rohstofflieferantin, Lebensraum für Flora und Fauna, Arbeitsort für Menschen 

    Beim Rundgang in der Kiesgrube eine Baumaschine lenken, Verstecktes im Sandhaufen suchen, Tiere und Pflanzen in ihrem natürlichen Umfeld beobachten, den Kieskreislauf kennenlernen und etwas Schmackhaftem für den Magen - dies alles bietet der Tag der offenen Kiesgrube. 

    Mehr Informationen

  • Ökologisch wertvolle Standorte
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    Nachhaltigkeits-Charta
    Bekennung zur Nachhaltigkeit
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