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Häufige Fragen und Antworten

Wer kann im Kanton Aargau Kies abbauen?

Der Abbau von Kies und Sand ist streng reglementiert und Sache spezialisierter Unternehmen. Um die Abbaubewilligung zu erhalten, müssen die Firmen unter anderem eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchführen und sich verpflichten, die Abbaustellen nach Beendigung der Arbeiten fachgerecht wieder aufzufüllen und zu rekultivieren.

Wie lange werden an einem Standort Rohstoffe abgebaut?

Der Abbau von Kies und Sand ist streng reglementiert. Die maximale Fläche und Tiefe des Abbauraums werden durch den Kanton verbindlich festgelegt, nicht zuletzt auch zum Schutz des Grundwassers. Das von Behörden und Politik anerkannte Inspektorat des Fachverbands der Schweizerischen Kies- und Betonproduzenten kontrolliert die Arbeit der angeschlossenen Betriebe im Auftrag der Kantone.

Welchen Einfluss nimmt der VKB Aargau auf die Abbautätigkeit seiner Mitglieder?

Es ist die Aufgabe des VKB Aargau, dafür zu sorgen, dass seine Mitglieder jederzeit und in allen Kantonsteilen gute Rahmenbedingungen für ihre Tätigkeit haben. Auf den Abbau als solchen nimmt der VKB Aargau keinen Einfluss. Es ist Sache des Inspektorats des Fachverbands der Schweizerischen Kies- und Betonindustrie, die Einhaltung der strengen Gesetze und Regelungen zu kontrollieren. Dies tut er im Auftrag des Kantons.

Welche Massnahmen ergreifen die Mitgliedfirmen des VKB Aargau, um die Anwohner vor den negativen Auswirkungen des Abbaus zu schützen?

Es ist den Mitgliedern des VKB Aargau wichtig, zur Bevölkerung in den Standortgemeinden einen guten Umgang zu pflegen und Betroffene sowie wichtige Interessenvertreter in die Planung von Projekten miteinzubeziehen. Sie verpflichten sich, die negativen Auswirkungen ihrer Tätigkeit auf Mensch und Umwelt so klein wie möglich zu halten. Die Unternehmen streben eine stetige Verbesserung ihrer Umweltleistung und eine Reduktion der Auswirkungen an. Durch die regionale Rohstoff-Versorgung lassen sich Transporte optimieren und der CO2-Ausstoss reduzieren.

Welche Massnahmen ergreifen die Mitgliederfirmen des VKB Aargau, um die Anwohner vor übermässigem Verkehr von und zu den Abbaustellen zu schützen?

Um die Auswirkungen des Werksverkehrs auf die Anwohner möglichst gering zu halten, stehen die Mitgliedfirmen des VKB Aargau bereits bei der Planung der Verkehrswege von und zu den Abbaugebieten und Aushubdeponien in regem Austausch mit den Regionalplanungsverbänden sowie mit den Betroffenen und Gemeinden. Ein geschicktes Verkehrsmanagement sorgt dafür, dass die Lärmbelästigung für die Anwohner in einem erträglichen Rahmen bleibt.

Wie kann die Bevölkerung Einfluss darauf nehmen, was mit den Abbaugebieten geschieht?

Die Bevölkerung der Standortgemeinden hat zu verschiedenen Zeitpunkten die Möglichkeit, auf den Planungs- und Bewilligungsprozess Einfluss zu nehmen. Wichtige Interessenvertreter aus der Bevölkerung werden in die Planung von Projekten miteinbezogen. Die Nutzungsplanung muss durch die Gemeindeversammlung genehmigt werden. Generell sind die Mitgliedfirmen des VKB Aargau bestrebt, mit der betroffenen Bevölkerung in einen Dialog zu treten.

Aktuelles

Aktuelles und Veranstaltungen des VKB Aargau

  • Präsident, Pascal Müller konnte interessierte Mitglieder im Schlossgarten in Schöftland begrüssen. Bei der Einleitung zum Abend wies er insbesondere auf die Rollenverteilung zwischen Verband und den einzelnen betroffenen Unternehmungen hin.

    Den Hauptteil bestritt Christoph Bürgi von der Abteilung Raumentwicklung des Kantons Aargau. Nach seinen Ausführungen wurden zahlreiche Fragen an ihn gerichtet. Seine Informationen und Antworten sorgten für Klarheit bei den Anwesenden.

    Geschäftsführer, Geri Moser wies auf das weitere Vorgehen seitens VKB hin und informierte zum Abschluss über die Anhörung zum neuen Waldgesetz, das für die Branche relevante Vorgaben vorsieht.

     

     

     

     

     

  • Die Generalversammlung der Altherren war gut besucht. Neun der zwölf Altherren trafen sich in Reitnau zur Generalversammlung. Der Vorsitzende wurde darauf hingewiesen, dass er mit den traktandierten Geschäften zügig vorwärts machen sollte und so waren diese auch in Kürze abgearbeitet, bis zum Traktandum, Termine. Da drohte die Zeit zu entgleiten. Die Abstimmung der Agenden der «Altherren» war für den wieder gewählten Obmann, Beat Müller wohl die grösste Herausforderung an dieser GV.

     

  • Rund 1'500 Personen haben am Tag der offenen Kiesgrube die Möglichkeit genutzt sich von Fachleuten über den Kieskreislauf im Einklang mit der Natur im Kanton Aargau zu informieren. Für Klein und Gross gab es viel Lehrreiches, Spannendes und vor allem Unerwartetes zu erleben. Die grossen Baumaschinen zogen die Aufmerksamkeit genauso auf sich, wie die Ausführungen von Spezialisten aus Kiesgruben, Geologen, Vertretern des Kantons oder von Naturschutzorganisationen und die zahlreichen Aktivitäten in den verschiedenen Kiesgruben.
     


     

    Dass optimale Wetter, die ausgezeichnete Präsentation der Branche durch die Kiesgrubenbetreiber aber vor allem die Möglichkeit, kritische Fragen direkt von Fachleuten aus der Praxis beantwortet zu bekommen, machten den Tag zu einem wertvollen Anlass. Das Aufzeigen, wie Kiesabbau und -Auffüllung in Verbindung mit Naturschutz und Förderung von Biodiversität funktioniert und wie sich Kiesgrubenbetreiber und Naturschutzorganisationen dafür einsetzten, war ein Erlebnis, das allen Anwesenden einen bleibenden Eindruck hinterlassen wird.

  • 43 Mitglieder zählt der Verband der Kies- und Betonproduzenten im Kanton Aargau. Um so erfreuter zeigte sich Präsident, Pascal Müller über die Teilnahme von 80 Mitgliedern und Gästen an der 24. ordentlichen GV in Aarau.

    Es war nicht nur die Anzahl der Teilnehmenden, die Freude macht. Mit der Wiederwahl der bisherigen Vorstandsmitglieder und der Wahl von zwei neuen Kollegen konnte der Vorstand ergänzt werden.

    Der Jahresbericht, der erstmals in hybrider Form Auskunft über die Tätigkeiten im Berichtsjahr gibt, fand grossen Anklang. Der VKB will Informationen zu Kies und Beton, das Miteinander von Kiesabbau im Einklang mit Fauna und Flora der Bevölkerung näherbringen. Er lädt alle Interessierten ein, mehr über die Kiesbranche zu erfahren und den Jahresbericht zu erleben (www.vkb-aargau.ch).

    Die aktuelle geopolitische Lage, Lieferengpässe und hohe Treibstoffkosten belasten die Mitglieder des Verbandes. Dass der einheimische Baustoff Kies in grossen Mengen lokal zur Verfügung steht, ist ein Vorteil, den es zu nutzen gilt. Das Rohstoffversorgungskonzept und die Überführung in den Richtplan sind Gegenstand des aktuellen Verfahrens. Die Unternehmungen sind zuversichtlich, dass die Politik und Gesellschaft die langfristige Versorgungssicherheit mit dem lokalen Baustoff und damit den Beitrag für die Natur positiv beurteilt.

    Vereinsleben bedeutet auch Pflege der Kollegialität. Im Anschluss an den offiziellen Teil und dem Gastreferat von Regierungsrat Stephan Attiger, fand ein gemeinsames Nachtessen statt. Nach zwei Jahren coronabedingter GV-Abstinenz gab es viel Gesprächsstoff.

     

  • Tag der offenen Kiesgrube

    Die Kiesgrube: Rohstofflieferantin, Lebensraum für Flora und Fauna, Arbeitsort für Menschen 

    Beim Rundgang in der Kiesgrube eine Baumaschine lenken, Verstecktes im Sandhaufen suchen, Tiere und Pflanzen in ihrem natürlichen Umfeld beobachten, den Kieskreislauf kennenlernen und etwas Schmackhaftem für den Magen - dies alles bietet der Tag der offenen Kiesgrube. 

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